Bei primärer (essentieller) Hypertonie ist dies der Einfluss von Vererbung, Neigung zu Bluthochdruck vor dem Hintergrund eines ungesunden Lebensstils, schlechter Gewohnheiten, ungesunder Ernährung, was zu Übergewicht führt. Plus Stress, Ökologie, Schlaf- und Aktivitätsdefizite. All dies wirkt sich nachteilig auf die Arbeit des Herzens und den Gefäßtonus aus. Der Druck steigt zuerst unbemerkt und dann immer ausgeprägter an. Отзывы о Was bedeutet Herz Kreislauf-Erkrankungen
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Manchmal ergänzt der Arzt die Basistherapie (Medikamente, die täglich getrunken werden müssen) mit Medikamenten, die bei Krisen eingenommen werden, wenn der Druck stark und stark ansteigt. Und die Dosierung wird auch sehr individuell gewählt. Deshalb ist es unmöglich, die besten Drucktabletten zu nennen, in jedem Fall wird es eine eigene Kombination sein, die für Sie geeignet ist.
Was bedeuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (auch kardiovaskuläre Erkrankungen genannt) stellen eine Gruppe von Krankheiten dar, die das Herz und das Blutkreislaufsystem betreffen. Diese Erkrankungen gehören zu den führenden Todesursachen weltweit und stellen somit ein erhebliches gesundheitspolitisches Problem dar.
Definition und Hauptformen
Unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen versteht man eine Vielzahl von Störungen, die folgende Organe und Strukturen betreffen:
das Herz (Myokard, Herzklappen, Herzmuskel);
die Blutgefäße (Arterien, Venen, Kapillaren);
das Kreislaufsystem insgesamt.
Zu den wichtigsten Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen:
Koronare Herzkrankheit (KHK): Eine Verengung der koronaren Arterien aufgrund von Arteriosklerose, die zu einem verminderten Sauerstoffangebot für das Herzmuskelgewebe führt.
Herzinfarkt: Ein akuter Verschluss eines Herzgefäßes, der zum Absterben von Herzmuskelzellen führt.
Schlaganfall (Apoplexie): Eine Störung der Durchblutung im Gehirn, die durch einen Gefäßverschluss oder -bruch verursacht wird.
Bluthochdruck (Hypertonie): Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck, der die Belastung für Herz und Gefäße erhöht.
Herzinsuffizienz: Eine Funktionsstörung des Herzens, bei der es nicht mehr ausreichend Blut in den Kreislauf pumpen kann.
Arrhythmien: Störungen des Herzrhythmus, die von zu schnellen, zu langsamen oder unregelmäßigen Herzschlägen reichen können.
Arteriosklerose: Eine Verkalkung und Verhärtung der Arterienwände, die den Blutfluss einschränkt.
Risikofaktoren
Eine Reihe von Faktoren erhöht das Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie lassen sich in modifizierbare und nicht modifizierbare Faktoren unterteilen:
Nicht modifizierbare Risikofaktoren:
Alter (das Risiko steigt mit zunehmendem Alter);
Geschlecht (Männer sind bis zum 50. Lebensjahr stärker betroffen; nach der Menopause nähert sich das Risiko bei Frauen dem der Männer an);
genetische Veranlagung (Familienanamnese von frühen Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
Modifizierbare Risikofaktoren:
Bluthochdruck;
erhöhte Blutfette (Hyperlipidämie);
Diabetes mellitus;
Übergewicht und Adipositas;
körperliche Inaktivität;
ungesunde Ernährung (hocher Salz-, Fett- und Zuckerkonsum);
Rauchen;
übermäßiger Alkoholkonsum;
chronischer Stress.
Symptome und Diagnostik
Die Symptome von Herz-Kreislauf-Erkrankungen variieren stark je nach Erkrankung. Typische Anzeichen können sein:
Brustschmerzen oder -enges (Angina pectoris);
Atemnot, insbesondere bei körperlicher Anstrengung;
Schwindel, Ohnmacht;
Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag;
Ödeme (Wassereinlagerungen), insbesondere an den Beinen;
allgemeine Müdigkeit und Leistungsabfall.
Die Diagnostik umfasst verschiedene Untersuchungsmethoden:
Anamnese und körperliche Untersuchung;
Blutuntersuchungen (Lipidspektrum, Blutzucker, entzündliche Marker);
Elektrokardiogramm (EKG);
Echokardiogramm (Ultraschall des Herzens);
Belastungstests (z. B. Laufbandtest);
Koronarangiografie (Röntgenuntersuchung der Herzgefäße mit Kontrastmittel);
Ultraschalluntersuchungen der Gefäße.
Prävention und Behandlung
Die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen basiert auf der Modifikation von Risikofaktoren:
gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Obst, Gemüse, Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren;
regelmäßige körperliche Aktivität (mindestens 150 Minuten moderater Belastung pro Woche);
Gewichtsnormalisierung;
Verzicht auf Rauchen und Reduktion des Alkoholkonsums;
Stressmanagement;
regelmäßige ärztliche Untersuchungen zur Früherkennung von Risikofaktoren.
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung und kann medikamentöse Therapien (z. B. Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Antikoagulanzien), lebensstilbezogene Maßnahmen und in schweren Fällen operative Eingriffe (z. B. Bypass-Operation, Stent-Implantation) umfassen.
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